Wie teuer ist ihr Internet?
1. DSL Vergleich und Gewinn an Transparenz
Auch und gerade in Zeiten, in denen es eine Vielzahl von Anbietern auf dem Sektor des Internet gibt, lohnt sich ein DSL Vergleich nach wie vor. Dies maßgeblich aus dem Grund, weil die gewachsene Anzahl von Akteuren auf dem Markt keineswegs zwangsläufig mit einer spürbar angestiegenen Transparenz verbunden ist. Im Gegenteil ist es vielmehr so, dass nicht wenige Anbieter mit Konditionen und Vertragsbedingungen aufwarten, die einem auf den ersten Blick gar nicht ersichtlich sind. Denkbar ist insofern, dass Kunden mit einem vermeintlichen Gratis-Angebot geködert werden, nach dessen Ablauf jedoch die sprichwörtliche Katze aus dem Sack gelassen wird. Während zum Beispiel die ersten zwei oder drei Monate vom Kunden noch kein Preis für die Nutzung von Internet und Telefon zu entrichten ist, kann anschließend ein Tarif fällig werden, der deutlich über demjenigen liegt, was bei diversen Konkurrenten bezahlt werden müsste. Schon um solchen versteckten Kostenfallen zu entgehen, lohnt sich ein DSL Vergleich. Überdies kann als Lockangebot nicht nur eine zunächst kostenlose Laufzeit angeboten werden, sondern auch Zugaben wie ein USB-Stick oder eine Telefonbuchse bzw. sonstige Endgeräte können eingesetzt werden, um Kunden zu gewinnen. Dies ist freilich für sich betrachtet keineswegs verwerflich und kann in der Tat ein lohnenswertes Unterfangen auch und gerade für den privaten Vertragspartner sein; nur sollten im Rahmen eines DSL-Vergleiches jeweils die Gesamtkosten im Auge behalten werden, die im Laufe der Zeit anfallen. Auch sollte betrachtet werden, was kostenfreie Zugaben wie bestimmte Hardware im Endeffekt an tatsächlicher Einsparung nach sich ziehen. Denn es ist durchaus vorstellbar, dass eine bestimmte Telefonbuchse mittlerweile im Handel für einen kleinen Teil derjenigen Summe zu erhalten ist, die der Anbieter in seiner Werbung als Kostenabschlag in Kalkulation einbringt.
2. Überblick über Vertragslaufzeiten
Ferner lässt sich durch einen hinreichend strukturierten und wohl überlegten Vergleich vor (!) dem Abschluss eines DSL Vertrages ermitteln, welchen Laufzeiten man sich unterwirft. Hier divergieren die verschiedenen Mindestlaufzeiten von Anbieter zu Anbieter sehr stark. Kraft Gesetzes ist eine Bindung von längstens zwei Jahren vorgeschrieben, was bedeutet, dass jeder Anbieter, der eine solche Bindung vom Kunden verlangt, sich an die äußerste Grenze des gesetzlich zulässigen wagt. Mitunter sind jedoch in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Anbieters Regelungen enthalten, die de facto zu einer sogar noch längeren Vertragsverpflichtung des Kunden führen können. Beliebt ist etwa eine Klausel, wonach im Falle eines Umzugs des Kunden die Laufzeit des Vertrages von neuem zu laufen beginnt. Wer also zum Beispiel nach 15 Monaten Vertragslaufzeit den Wohnort oder sogar nur seine Wohnung wechselt, der hat unter Umständen sodann abermals eine Laufzeit von beachtlichen 24 Monaten vor sich. Dies mag dem einen Privatkunden eher unangenehm sein, weil sich im Laufe dieser Zeit ja die Marktkonditionen signifikant ändern können. Preisliche Reduktionen um circa 10 Euro pro Monat sind durchaus vorstellbar, ohne dass der Teilnehmer mit einem langen Vertrag davon profitieren könnte. Andererseits mögen andere Menschen eine solche längere Vertragslaufzeit sogar schätzen, weil sie mit dem Gefühl der Sicherheit verbunden sein kann, dass das Kapitel "Versorgung mit Telefon und DSL" auf längere Sicht endgültig geklärt ist.